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Wie entsteht ein LAURE&LAY Schuh?

13.12.2021

Von der ersten Idee zum fertigen Kunstwerk

Analyse der Zielgruppe

Wir versuchen, uns ein ganz genaues Bild unserer Zielgruppe zu machen. Wir analysieren Interessen, Hobbies und Shopping-Verhalten unserer potentiellen Kundinnen. Wir haben einen Fokus auf eine modeaffine und stilsichere Frau, die detailverliebt ist und in ihrem Lifestyle großen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit legt. Wir setzen Impulse in der Kombination von Formen, Materialien, Farben und Accessoires, die unsere Brautschuhe und Abendschuhe kontemporär und dennoch zeitlos machen. Wir möchten unsere Kundin dazu inspirieren, einen Design-Klassiker Made in Italy zu erwerben, der sie nicht nur zum großen Tag ihrer Hochzeit begleitet, sondern gerne zu weiteren besonderen Momenten in ihrem Leben.

Architektur der Kollektion

Basierend auf unserer Zielgruppen-Analyse bauen wir unsere Schuhleisten und kreieren die Formen und Absatzhöhen. Das gilt sowohl für geschlossene Formen als auch für offene Schuhe. Wenn wir uns für die Formen und die entsprechende Absatzhöhe entschieden haben und die Leisten auch auf Passform überprüft haben, selektieren wir die Absatzformen, die wir uns für jede Form vorstellen. Hierbei ist es sehr wichtig zu verstehen, dass Leistenform und Absatzform eine harmonische Silhouette ergeben müssen. Bei der Kreation dieser Architektur haben wir für jede Form schon sehr viele Designs und Modelle im Kopf. Parallel zu der Modellgestaltung entwickeln wir natürlich auch unsere Accessoires und Schmuckteile, die einen wichtigen Teil unserer Modellgestaltung ausmachen. Wenn diese theoretische Kollektion steht, wählen wir schon die Materialien und Farben für jedes Modell aus. Heute sind unsere Mengen schon so groß, dass wir unsere eigenen Materialien und Farben erstellen können und diese ständig auf Lager in unserer Manufaktur in Italien halten. Das Gleiche gilt auch für unsere eigenen Accessoires.

Von der Zeichnung zum Prototyp

Zuerst machen wir Zeichnungen und Studien unserer Ideen zu unseren jeweiligen Konstruktionen. Die Konstruktion ist die Silhouette bestehend aus Leisten und Absatz. Danach übertragen wir die Designs zeichnerisch direkt auf den Leisten, um sofort Look und Proportionen beurteilen zu können. Die dreidimensionale Abwicklung des Leistens bekommt man durch ein Kunststoffhütchen in Form des Leistens, auf welches man direkt zeichnen kann. Unsere Techniker in der Manufaktur übertragen und detaillieren dann unsere Designs in einem CAD System, um somit die Basis zu erhalten für alle technischen Zugaben für alle Einzelteile des Oberteils unseres Prototyps. Dieser wird dann auch die Basis sein, um später den Größengang zu gradieren. Weiterhin wird auf Basis unseres Leistens der Boden gebaut, bestehend aus Innensohle (Brandsohle), Laufsohle und Absatz.

Vom Prototyp zum Serienmodell

Wenn die Prototypen produziert sind, in der Regel in Größe 37, durchlaufen diese nochmals weitere Korrekturen an Fußmodels. Wir probieren und korrigieren unsere Modelle an zwei Fußmodels, eines mit einem stärkeren Fuß und eines mit einem schwächeren Fuß, um eine gewisse Variation von Füßen der gleichen Schuhgröße abdecken zu können. Passform, Linienführung und Proportionen werden nochmals überprüft und entsprechende Korrekturen werden vorgenommen. Weiterhin wird der Boden, also Sohle und Absatz in Proportion und Stand überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Nach Abschluss aller Korrekturen werden alle Veränderungen auch im CAD System vorgenommen, um das serienreife Modell zu erstellen. Erst wenn wir alle Prototypen bestätigt haben und am Fuß gesehen haben, legen wir uns final für die Materialien und Farben pro Modell fest. Für uns ist dieser letzte Schritt der Erstellung der Kollektion sehr wichtig, um zu evaluieren, dass die Kollektion in Balance ist und gewisse Modelle und Farben nicht miteinander konkurrieren und somit im Verkauf den gleichen Job machen.